Meine neue, phantastische Erlebniswelt

 
 

Klaus Römer  ich@klausroemer.de

Am Hasenstein 46, 67435 Neustadt a.d. Weinstraße, Tel.: 06321 968896, Fax: 06321 968897

versuchen! Und nun stand ich vor dem Pappebogen (100x70 cm) und wusste nicht mehr, wie mir geschah. Es ging alles von alleine. Mit einem Bleistift skizzierte ich ein paar Häuser. Mit einem Pinsel strich ich mir verschiedene Farben auf die Spachtel und zog diese wie ein Handwerker auf die Vorlage. Und das, was da entstand, konnte man ansehen, es gab einen Sinn. Ich war fasziniert und wollte nur noch malen. Ich habe es später "Bergdorf in der Toskana" getauft.

Den abschließenden Rat meiner Therapeutin, ich sollte zu Hause unbedingt weitermalen, habe ich befolgt.


Hier ist das Ergebnis!

Seit Juni 2005 male ich ohne malen zu können, ohne das Malen gelernt zu haben.

Und so fing es an:

Im Mai 2005 wurde ich operiert. Anschließend erfolgte eine Nachheilbehandlung in der ASKLEPIOS-Klinik in Triberg, Schwarzwald.

"Kunsttherapie?" - so dachte ich - "ja, versuch´ es einmal! Aber was? Keramik, Kerzen, Porzellan, Schmuck, Malen usw., usw.? Vielleicht aquarellieren? Das könnte mich reizen! Vor mehr als 50 Jahren hat Dir das einmal in der Schule gefallen. Das ist es!"

Frau Bechtold hatte alles schon vorbereitet. Papier, Pinsel, Farben, alles lag wohl geordnet an jedem Arbeitsplatz. Die Ordnung hat mich gleich eingefangen. Und so malte ich Farbstrich unter Farbstrich schön säuberlich, gleichmäßig, geordnet.

Und was eine gute Therapeutin ist, die merkt, dass da einer verklemmt ist. "Alle mögen in jede Hand einen Farbstift nehmen, die Augen schließen und nach dem Rhythmus der angestimmten Musik malen." Das gefiel mir, die russische Jazzinterpretin hat mich mitgerissen.

"Das sollte reichen!" Ich war erschrocken - so müsste es weitergehen. "Aber nein, Herr Römer, setzen Sie sich bitte nicht wieder an den Tisch, bitte gehen Sie einmal an die Wand. Dort habe ich ein Blatt aufgezogen, und dort finden Sie auch Farben, Spachteln und Pinsel. Dahinten liegen Bilder. Vielleicht finden Sie eine Anregung." Ein Foto eines spanischen Dorfes, das will ich